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August 2016

Interaktive Karte gibt Überblick über "Wohngesundheit" in Deutschland

Die Bausparkasse BKM veröffentlicht aktuell eine interaktive Landkarte, in der 10 gesundheitliche Faktoren in einzelenen Regionen bewertet werden und bei der Wahl des künftigen Wohnraums wertvolle Hilfestellung leisten können.

 

Bewertet werden die Faktoren

  • Lebenserwartung,
  • Feinstaub,
  • Stickstoffdioxid,
  • Radon,
  • Grundwasser,
  • Lichtverschmutzung,
  • Lärm,
  • Bodenversauerung,
  • Ozon,
  • Hochwassergefahr,

die vom Nutzer einzeln oder in der Gesamtheit nach Postleitzahl abgefragt werden können.

 

Die Informationen und Daten basieren auf Forschungsergebnissen von u.a. dem Robert-Koch-Institut und dem Umweltbundesamt.

 

Abrufbar ist die Karte unter:

www.bkm.de

Eine Infografik der BKM - Bausparkasse Mainz.

 

Für Chemikaliensensitive fehlen leider Angaben zur regionalen Luft-Belastung vor allem durch  landwirtschaftlich verursachte Biozidbelastungen, aber auch gewerbe- und industriebedingte Raumluftbelastungen (vor allem VOCS); hier wissen wir zwischenzeitlich von Regionen, in denen ein ganzjähriger Aufenthalt für Umwelterkrankte definitiv unmöglich ist. Ebenso ist für EHS Kranke die Strahlenbelastung "elektromagnetische Belastung" nicht berücksichtigt - eine derartige Einbeziehung würde den Rahmen einer Übersichtskarte allerdings bei weitem sprengen und wäre nur in speziellen "Regional-Einzelkarten" möglich. Hier sehen wir noch die Möglichekit regionaler Serviceangebote, die angesichts der zunehmend Anzahl von Allergikern Umwelterkrankten sicherlich auch als "Marketinginstrument" nützen ließen.

Für die diesbezüglich Betroffenen empfehlen wir aktuell eine besondere individuelle  Baugrunduntersuchung (Standortauswahl) vor einer entsprechenden Kaufentscheidung

 

Nächste Publikation in Bearbeitung:       

"Der unerwünschte Patient"

Umwelterkrankte als Opfer einer 2 Klassenmedizin

Erscheinungstermin voraussichtlich 2017

Beiträge sind ausdrücklich noch erbeten - über deren Übernahme entscheidet die Redaktion.

 

Besonderes Interesse besteht an Reaktionen  (Briefe) von Behörden, Kassen, Ärzten, Umweltpolitikern (gerne unter Zusicherung der "Anonymität" der Informanten).  

 

Aktuell werden Fakten gesammelt - eine erste Zusammenfassung mit zahlreichen weiterführenden Links findet sich unter

 

EGGBI Statement Umwelterkrankungen und Umweltmedizin

 

Dazu Diskussionsansätze: 

Ärztliche  Versorgung von Umwelterkrankten  

Offener Brief an Bundesparteizentralen und Bundes Patientenbeauftragten

 

 

Naturbaustoffe aus gesundheitlicher Sicht

dazu als Diskussionsansatz

Emissionen aus Holzwerkstoffen

 

Nachhaltigkeit im Bauwesen

bedeutet neben der Beachtung "ökologischer Aspekte" ( Bodenversiegelung, Rohstoffe, Umweltbelastungen bei Baustoffherstellung, Transport, Gebäudeerstellung, Rückbau und Entsorgung

vor  allem auch Fragen der  "Wohngesundheit" zu beachten.

Eine zunehmend Anzahl von Allergikern, Umwelterkrankten, Chemikaliensensitiven (MCS) erfordert nicht nur erhöhte Sorgfalt bei Gebäudeplanung, Baustoffauswahl, Bauausführung -

sondern auch eine verstärkte Sensibilisierung der Allgemeinheit zu dieser Thematik - vor allem auch verstärkte  Integration dieser Themen in die Ausbildungskonzepte von Architekten, Bauunternehmern, Handwerkern -

aber auch von Ärzten, Mitarbeitern der Gesundheitsbehörden, die sehr oft gerade  bei Umwelterkrankungen nach wie vor "psychosomatische" Probleme diagnostizieren und entsprechend "fehltherapieren". 

 

Aktuelle Publikationen 

 

Informationen zu Wohngesundheit:

 

 

           kostenlose Beratungshotline 

 
          


 

 

 


 

 

 

 

 

 
 
 

 

 

 
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